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Mit Infrarot heizen - modern und unkomliziert!

Ratgeber

Sie möchten Ihre Wohnung sanieren und überlegen, ein neues Heizungssystem zu installieren? In unserem Ratgeber finden Sie Wissenswertes und nützliche Tipps rund um die Infrarotheizung.

Verbinden Sie Design und Funktionalität – Bild und Heizung in einem!

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Anschaffung einer Infrarotheizung

Wenn Du eine Infrarotheizung kaufen möchtest, wirst Du schnell bemerken, dass die Anschaffung deutlich kostengünstiger ist, als die einer anderen Heizung. Pro Heizkörper musst Du ungefähr zwischen 200 Euro und 1.300 Euro einkalkulieren. Die Preisspanne lässt sich auf die unterschiedlichen Größen und Qualitäten der verschiedenen Modelle zurückführen. Es fallen zudem keine weiteren Kosten für benötigte Teile an, wie zum Beispiel für einen Kessel, einen Brenner oder Leitungen. Die regelmäßigen Kosten richten sich genauso wie bei anderen Heizungen nach der Raumgröße, dem Zustand des Gebäudes und auch der Heizdauer.

Somit kann auch keine pauschale Aussage über eventuell aufkommenden Folgekosten gemacht werden. Infrarotheizungen können teilweise auch als Vollheizung, nachdem eine Komplettsanierung durchgeführt wurde, fungieren. Dies hängt jedoch von der Leistung der Heizung und auch den zu beheizenden Quadratmetern ab. Auch die entstehenden Verbrauchskosten hängen davon ab, welche Leistung der Heizkörper aufbringt, sodass logischerweise eine Heizung mit 300 Watt deutlich weniger Strom verbraucht als eine die mit 900 Watt arbeitet. Umgekehrt ist es jedoch so, dass die stärkere Heizung kürzer braucht, um den jeweiligen Raum zu erhitzen. Wichtig ist, dass das Haus gut gedämmt ist, um möglichst wenige Wärmeverluste zu erleiden.

Was sollte man beim Kauf einer Infrarotheizung beachten?

Oben wurde schon kurz erwähnt, dass die Preisspanne für Infrarotheizungen sehr weit auseinandergeht. Dennoch solltest Du nicht gleich das günstigste Modell kaufen, sondern auch auf Qualität achten. Wichtig ist auch, dass das gewünschte Modell möglichst haltbar ist und effektiv heizt. Achte auch darauf, dass es sich auch wirklich um eine Infrarotheizung handelt. Häufig werden nämlich auch herkömmliche Elektroheizungen als diese angeboten, da auch sie einen geringen Teil an Wärmewellen an die Umgebung abgeben.

Vor dem Kauf solltest Du einen Heizungsberater beauftragen, mit dessen Hilfe Du den Energiebedarf berechnen kannst. Zudem kann er bei der Wahl des passenden Platzes für die Heizkörper helfen und auch eventuelle Fragen hierzu beantworten. Im Zweifelsfall kannst Du auch diverse Kundenbewertungen nutzen, um das passende Modell zu finden. Foren sind dagegen eher nicht geeignet, da hier häufig nicht wirklich seriöse Beiträge zu finden sind. Das gewählte Modell sollte zudem auch über alle relevanten Prüfsiegel in Sachen Sicherheit verfügen. Welche das sind, kannst Du wiederum den Heizungsberater fragen und sie am besten aufschreiben, bevor das Fachgeschäft aufgesucht wird. Achte auch darauf, dass Du ein Modell eines etablierten Herstellers kaufst. Denn diese haben weitaus mehr Know-how und können in den meisten Fällen auch für all ihre Produkte Sicherheit und Effektivität gewährleisten.

Zudem kann der Kundenservice alle offenen Fragen beantworten. Ein weiterer wichtiger Punkt, den Du bei dem Kauf einer Infrarotheizung beachten solltest, ist die Garantie. Da die meisten Modelle über viele Jahre wartungsfrei arbeiten können, werden zumeist sehr lange Garantien gewährleistet.

Wie werden Infrarotheizungen installiert und gewartet?

Um eine Infrarotheizung zu installieren, muss zunächst eine freie Stelle an der Wand oder der Decke und eine normale Steckdose vorhanden sein. Dadurch, dass sie relativ wenig Strom zieht, wird kein Starkstrom, sondern lediglich normaler Hausstrom benötigt. Wenn die Infrarotheizung auch für therapeutische Zwecke genutzt werden soll, sollte hierfür im Vorfeld der Hausarzt befragt werden. Zum Beispiel macht es Sinn, die Heizung über dem Bett oder auch dem Sofa anzubringen, wenn der Besitzer schnell friert. Es ist auch möglich, die Infrarotheizung unter Putz oder wahlweise auch Kacheln als effektive Wandheizung zu installieren.
Die gewünschte Temperatur kann bei allen Modellen ganz einfach über ein Thermostat eingestellt werden. Und auch die Wartung ist einfach, sie fällt nämlich komplett weg. Dadurch, dass die Heizungen keinen Kamin, Brenner oder Heizkessel besitzen, ist es nicht notwendig, dass ein Schornsteinfeger eine jährliche Überprüfung der Anlage vornimmt. Somit kann das System problemlos eine lange Zeit ohne Wartung arbeiten und muss normalerweise auch nicht ausgewechselt werden. Einmal angebracht und betrieben kann die Infrarotheizung also ohne weitere Arbeitsschritte oder technischen Inspektionen arbeiten. Auch im Winter wird sie nicht in ihrer Funktionalität eingeschränkt, da kein flüssiges Trägermaterial genutzt wird, welches einfrieren kann.

Heizlastberechnung – Was muss man beachten?

Bei der Heizlastberechnung wird nicht das Raumvolumen berechnet sondern wichtiger ist die Raumbeschaffenheit und die Lage des Objektes. Wie ist der Aufbau des zu beheizenden Raumes? Wie ist die Wandbeschaffenheit (Dicke, Isolierung, Material, Anzahl der Aussen/Innenwände), wie ist die Raumhöhe?
Eine große Rolle spielt auch die gute Isolierung des Daches und der Kellerdecke. Wie gut sind die Fenster isoliert?

Bei der Dimensionierung der Heizlast sollte immer ein gewisser Puffer von 5% bis 10% mit eingeplant werden, sprich lieber etwas mehr Watt einberechnen. Eine zu gering dimensionierte Infrarotheizung würde den Raum zu langsam aufwärmen und bei kaltem Wetter nicht die erforderliche Temperatur erreichen, sodass der Stromverbrauch stark steigt.

1. Beispielrechnung:
Raumgröße 6 x 5 Meter = 30 m²
Bei einer Raumhöhe bis 2,60 m sind 75 Watt/m² als Leistungswert empfehlenswert.
30 m² x 75 Watt = 2250 Watt

Puffer berechnen: 2250 Watt x 5% : 100 = 112,5
Für einen 30 m² Raum benötigt man inkl. 5% Puffer ca. 2400 Watt.

Diese Heizleistung können Sie auch aufteilen z.B. in 2 x 900 Watt + 1 x 450 Watt = 2250 Watt oder in 2 x 1200 Watt = 2400 Watt.

2. Beispielrechnung:

Bei einer Raumgröße mit 14 qm x 50 Watt je qm sollte die Infrarotheizung 700 Watt haben.

Tipp: Je nach Raumgröße und Beschaffenheit können zwei Infrarotheizungen à 500 oder 600 Watt besser sein. Das führt nicht unweigerlich zu mehr Stromverbrauch, weil zwei Infrarotheizungen – optimal angebracht – spürbar schneller den Raum erwärmen und somit früher abschalten. Hinzu kommt, dass mehrere Infrarotheizungen im gleichen Raum für eine bessere und gleichmäßigere Wärmeverteilung sorgen. Je größer die Fläche und je höher die Oberflächentemperatur der Infrarotheizung, umso intensiver und weitreichender ist die Wärmestrahlung.

Heizlastrichtwerte

Höhe der Decke: 2,5 m Keine Dämmung Durchschnittliche Dämmung Gute Dämmung
Eine Außenwand 90 Watt je m² 70 Watt je m² 50 Watt je m²
Zwei Außenwände 100 Watt je m² 80 Watt je m² 60 Watt je m²
Drei Außenwände 110 Watt je m² 90 Watt je m² 70 Watt je m²
Vier Außenwände 120 Watt je m² 100 Watt je m² 80 Watt je m²
Richtwerte für Badezimmer
Für Heizungen die im Badezimmer Verwendung finden, sollte der Wert um je 20 Watt/qm erhöht werden.
Höhe der Decke: 2,5 m Keine Dämmung Durchschnittliche Dämmung Gute Dämmung
Eine Außenwand 110 Watt je m² 90 Watt je m² 70 Watt je m²
Zwei Außenwände 120 Watt je m² 100 Watt je m² 80 Watt je m²
Drei Außenwände 130 Watt je m² 110 Watt je m² 90 Watt je m²
Vier Außenwände 140 Watt je m² 120 Watt je m² 100 Watt je m²